Doç. Dr.Sezin Özer
Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Zystenoperation in Samsun

Diagnose von Zysten im Kieferknochen mittels Bildgebung sowie ihre chirurgische Entfernung und feingewebliche Untersuchung.

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Dental Prime · Atakum / Samsun

Zystenoperation
Chirurgie

Kieferzysten sind langsam wachsende, meist mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume im Knochen; sie können lange ohne Beschwerden wachsen und mit der Zeit den umgebenden Knochen, die Zähne und Nachbarstrukturen schädigen. In unserer Dental Prime Klinik werden Zysten mit bildgebenden Verfahren beurteilt; die Behandlung wird von unserem Chirurgie-Team entsprechend Art und Größe der Zyste geplant.

Was sind Kieferzysten und wie entstehen sie?

Der Großteil der in den Kiefern auftretenden Zysten geht von den Zähnen aus. Die häufigste Form ist die radikuläre Zyste, die sich infolge einer chronischen Entzündung an der Wurzelspitze entwickelt; unbehandelte tiefe Karies und Zähne, die ihre Vitalität verloren haben, bereiten dafür den Boden.

Häufig sind auch follikuläre (dentigeröse) Zysten, die sich aus dem Zahnsäckchen eines impaktierten Zahns entwickeln; vor allem impaktierte Weisheitszähne ohne regelmäßige Kontrolle stellen in dieser Hinsicht ein Risiko dar. Da Zysten langsam wachsen, bleiben sie oft lange unbemerkt.

Beschwerden und Diagnose

Ein erheblicher Teil der Zysten verursacht keinerlei Beschwerden und wird zufällig auf Röntgenaufnahmen bei einer routinemäßigen zahnärztlichen Kontrolle entdeckt. Dies gehört zu den Situationen, die zeigen, wie wertvoll regelmäßige Kontrollen sind.

Wachsende Zysten können sich dagegen durch eine Schwellung des Kiefers, ein Spannungsgefühl, Verschiebung oder Lockerung von Zähnen, Schmerzen und Entzündungszeichen bemerkbar machen. Erster Schritt der Diagnose ist die Panoramaröntgenaufnahme; um die Grenzen der Zyste und ihre Beziehung zu den Nachbarwurzeln sowie zu Strukturen wie Nervkanal oder Kieferhöhle zu klären, wird eine dreidimensionale DVT-Aufnahme herangezogen.

Wie läuft eine Zystenoperation ab?

Hauptziel der Behandlung ist die vollständige Entfernung der Zyste bei gleichzeitigem Schutz des umliegenden Gewebes. In den meisten Fällen wird die Zyste unter Lokalanästhesie behandelt, indem der Zystenbalg im Ganzen entfernt wird (Enukleation); der Zahn, der die Zyste verursacht hat, wird je nach Situation mit einer Wurzelkanalbehandlung erhalten oder entfernt.

Bei sehr großen Zysten kann ein schrittweises Vorgehen (Marsupialisation) bevorzugt werden, das zunächst den Druck der Zyste verringert und sie schrumpfen lässt; nach der Verkleinerung wird das verbliebene Gewebe entfernt. Das entnommene Gewebe wird in jedem Fall zur feingeweblichen (pathologischen) Untersuchung eingesandt; dies ist ein standardmäßiger und wichtiger Schritt zur Sicherung der Diagnose.

Heilung und Nachsorge

Nach der Entfernung der Zyste füllt sich der verbliebene Hohlraum im Knochen durch die körpereigene Heilungskapazität mit der Zeit mit neuem Knochen; je nach Größe der Zyste kann dieser Prozess mehrere Monate dauern. Bei großen Defekten kann Knochenersatzmaterial die Heilung unterstützen.

Nach dem Eingriff finden in bestimmten Abständen Röntgenkontrollen statt; dabei werden der Fortschritt der Knochenauffüllung und ein mögliches Wiederauftreten überwacht. Die Nachsorgetermine einzuhalten ist als letztes Glied der Behandlung mindestens so wichtig wie der Eingriff selbst.

Zysten bei Kindern

Als Kinderzahnärztin (Doz. Dr. Sezin Özer) begegne ich in meinen Untersuchungen gelegentlich einer bläulich-violetten, blasenartigen Schwellung über einem durchbrechenden Zahn; dabei handelt es sich meist um eine harmlose sogenannte Durchbruchszyste (Eruptionszyste), die in der Regel von selbst verschwindet, sobald der Zahn durchgebrochen ist.

Nicht jede Schwellung bei Kindern erfordert daher eine Operation; in den meisten Fällen genügt die Beobachtung. Damit Zysten im Zusammenhang mit impaktierten Zähnen früh erkannt werden, sind regelmäßige Kontrollen und bei Bedarf Röntgenverlaufskontrollen dennoch wichtig; in den seltenen Fällen, die einen Eingriff erfordern, wird der Ablauf behutsam nach Alter und Mitarbeit des Kindes geplant.

Ablauf

Die Behandlung Schritt für Schritt

1

Untersuchung und Bildgebung

Größe, Grenzen und die Beziehung der Zyste zu den Nachbarstrukturen werden mit Panoramaröntgen und, wenn nötig, einer DVT-Aufnahme bestimmt.

2

Chirurgischer Plan und Beurteilung des Zahns

Es wird entschieden, ob der mit der Zyste verbundene Zahn erhalten werden kann; Wurzelkanalbehandlung oder Entfernung werden in den Plan integriert.

3

Eingriff unter Lokalanästhesie

Die Zyste wird unter Schonung des umliegenden Gewebes entfernt; bei großen Zysten kann ein schrittweises Verkleinerungsverfahren angewendet werden.

4

Feingewebliche Untersuchung

Das entnommene Gewebe wird zur Sicherung der Diagnose in einem Pathologielabor untersucht.

5

Heilung und Röntgenkontrollen

Knochenauffüllung und ein mögliches Wiederauftreten werden mit Kontrollen und Röntgenaufnahmen in bestimmten Abständen überwacht.

Häufig gestellte Fragen

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